Verarbeitung

Verarbeitung | Scancodes | Anbindung | Konfigurationsmöglichkeiten

Beim Starten des BelegCheckers öffnet sich dieser in Erwartung einer anzugebenden Belegnummer.
Es ist jedoch auch möglich, beim Start bereits eine Belegnummer mitzugeben, so dass der gewünschte Beleg bereits geladen und dargestellt wird. So kann der BelegChecker bspw. mittels SelectLine-Toolbox-Funktion direkt aus einer Belegmaske aufgerufen werden.
Je nach Konfiguration/Einsatzanliegen können verschiedene Belegtypen ( auch selbstdefinierte Belege ) zur Verarbeitung aufgerufen werden. Sinnvolle Anwendungen sind z.B. Packzettel, Lieferscheine, Kunden-Rücklieferscheine, Wareneingangs-Lieferscheine, Lieferanten-Rücklieferscheine usw.

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Ist ein Beleg geladen, präsentiert sich dieser mit den zu verarbeitenden Positionszeilen. Hierbei werden sinnvollerweise nur die lagernden Artikel beachtet.
Auf dem Monitor werden Belegnummer und Belegtyp, Kunden- und Lieferadresse sowie Versandhinweise angezeigt.

In diesem Modus erwartet der BelegChecker die Eingabe (Scan) einer Artikelnummer, EAN oder Hersteller-Artikelnummer.

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Die Anzeige auf dem Monitor erfolgt in sehr recht großer ( konfigurierbar ) Schrift, damit auch in einiger Entfernung zum Monitor gearbeitet werden kann.

Wird eine derartige Nummer übergeben ( gescannt ) , so wird der entsprechende Artikel ermittelt und, wenn die Ermittlung eindeutig verlief, die Menge in der entsprechenden Positionszeile um 1 erhöht.

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Im Falle einer mehrdeutigen Nummer wird ein Fehler angezeigt und das Programm schaltet in einen strengeren Modus um, in welchem nur SelectLine-Artikelnummern erwartet/erlaubt werden.
Bspw. ist es ja möglich, dass eine Herstellerartikelnummer nicht eindeutig ist, weil diese Nummer bei mehreren Herstellern für unterschiedliche Artikel gelten kann.
Wird ein Artikel zu häufig oder auch fehlerhaft eingelesen, so wird dies als Übermenge oder Fehler angezeigt. Per Konfiguration ist es möglich, dass Übermengen ignoriert werden oder in einem solchen Fall die Belegübergabe / Weiterverabeitung blockiert wird.

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Für die Darstellung können verschiedene Farbschemata gewählt werden. Beispielsweise gestaltet sich die Darstellung einer Übermenge in einem anderen Farbschema etwas auffälliger.

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Nachdem alle Positionen eines Belegs korrekt eingelesen/erfasst worden sind, stellt das Programm den Beleg als Fertig dar, womit die Übergabe an einen Folgebeleg mittels der Schaltfläche "Fertig" ( oder eines bestimmten zu scannenden Codes) angestoßen werden kann.

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Üblicherweise werden durch die FERTIG-Meldung bestimmte Aktionen ausgelöst, bei Packen z.B. :

  • die Übergabe des Beleges in einen Folgebeleg angestossen ( z.B. Packzettel -> Lieferschein/Rechnung )
  • der Folgebeleg wahlweise ausgedruckt ( zum der Sendung beilegen ),
  • der Druck der Versandetiketten wird angestossen und
  • die Übergabedatei an das Versandlogistikprogramm ( z.B. easylog-Datei ) erstellt.

Wahlweise kann die vom Versanddienstleister vergebene Nummer im SelectLine-Beleg dem Paket zugeordnet werden ( Zustazmodul PaketNummern-Importer ).
Bei Wareneingangserfassungen können z.B. die Etiketten für die Ware gedruckt, wenn die Artikel keinen eigenen Barcodeaufdruck haben.