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Mandanten und Sitzungen

Zwei Dinge, die man einmal verstanden haben sollte, weil sie sich auf dem SelectLine-Server auswirken: in welchem Mandanten die Node arbeitet und wie lange sie dort angemeldet bleibt.

Eine SelectLine-Sitzung arbeitet immer in genau einem Mandanten. Der Mandant wird unmittelbar nach der Anmeldung gesetzt — nicht bei jedem Aufruf einzeln.

Festgelegt wird er in den Anmeldedaten über drei Felder:

  • Standard-Mandant (Datenbankname) — der Mandant, in dem gearbeitet wird
  • Standard-Jahr (Datenbankname) — nötig für Buchhaltungs-Operationen
  • WaWi-Benutzertoken — optional

Bleiben sie leer, gilt der Mandant, den der SelectLine-Server vorgibt.

Der Mandant wird über seinen Datenbanknamen angegeben, nicht über seinen Anzeigenamen. Ihn ermitteln Sie einmalig mit der Node selbst:

  1. Ressource Mandanten, Operation Mandanten abrufen
  2. Ausführen
  3. Im Ergebnis das Feld Name ablesen

Dieser Wert gehört in das Feld Standard-Mandant.

Brauchen Sie mehrere Mandanten, legen Sie je Mandant eigene Anmeldedaten an — auch wenn Benutzername und Kennwort dieselben sind. In den Nodes wählen Sie dann die passenden Anmeldedaten aus.

Das ist der empfohlene Weg: übersichtlich, und jede Node zeigt auf einen Blick, worin sie arbeitet.

Soll ein Workflow nacheinander in zwei Mandanten arbeiten, geht das über Nutzer → Aktuellen Benutzer aktualisieren. Ab dieser Node arbeiten alle folgenden SelectLine-Nodes im neuen Mandanten.

Wichtig zum Verständnis:

  • Der Wechsel gilt für den Rest derselben Workflow-Ausführung.
  • Parallel laufende Ausführungen und andere Workflows sind nicht betroffen — sie bleiben in ihrem eigenen Mandanten.
  • Bei der nächsten Ausführung beginnt wieder alles beim Standard aus den Anmeldedaten.

Sitzungen: warum das Zeitlimit wichtig ist

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Jede Anmeldung öffnet auf dem SelectLine-Server eine Sitzung, die Arbeitsspeicher belegt. Diese Sitzungen laufen von selbst nicht ab — sie verschwinden nur durch eine ausdrückliche Abmeldung.

Die Node geht deshalb sparsam damit um:

  • Sie hält je Anmeldedaten-Satz und Mandant genau eine Sitzung offen und verwendet sie über alle Ausführungen hinweg wieder.
  • Melden sich mehrere Workflows gleichzeitig an, wird trotzdem nur eine Sitzung geöffnet.
  • Sitzungen, die länger als das Sitzungs-Timeout (Standard: 15 Minuten) ungenutzt bleiben, werden automatisch abgemeldet.

Sie müssen sich also im Normalfall um nichts kümmern.

Situation Empfehlung
Workflows laufen im festen Takt, z. B. stündlich Timeout erhöhen spart die erneute Anmeldung
Sehr viele verschiedene Anmeldedaten/Mandanten Timeout eher niedrig halten
Ein Workflow läuft selten und soll nichts offen lassen Am Ende Konto → Abmelden anhängen

Die Ressource Konto hat die Operation Abmelden. Sie beendet die Sitzung sofort auf dem Server. Sinnvoll am Ende eines Workflows, der nur selten läuft oder besonders viele Daten bewegt hat.